auf(blase)n | 1:33 | Video | 2016

Die Kamera befindet sich in einem farbigen transparenten Luftballon, der aufgeblasen wird. Nach wenigen Sekunden werden meine Lippenbewegungen beim Aufpusten sichtbar, später kann man auch mein Gesicht erkennen.

Die Position des Luftballons wird im Vergleich zu den anderen Arbeiten abermals verändert, er umgibt nun die Kamera. Damit ändern sich auch die sichtbaren Umrisse. Erst bewegt sich die Öffnung des Ballons, später werden die Formen meines Gesichtes erkennbar. Die Innen und Außen trennende Hülle des Luftballons wird erst dann wirklich sichtbar, wenn man durch sie hindurch auf mich sehen kann.

Eine sehr einfache kleine Kamera und ich stellen die zwei wesentlichen Elemente dar. Anders als bei den anderen Arbeiten benötigte ich keinen abgedunkelten Raum, Lampen oder ein Stativ. Somit fielen auch viele technische Einstellungsmöglichkeiten weg. Die Kamera selbst ist nur etwa zwei Zentimeter breit und hat nur einen Knopf.